Als Rollenware bezeichnet man die auf einen Papp-, Kunststoff- oder Metallkern aufgerollte Folie.
Bei der Blasfolienherstellung entsteht die Folie immer zunächst als Schlauch, der dann an zwei gegenüberliegenden Seiten aufgeschnitten werden kann, um Flachfolie zu erhalten. Bei der
Flachfolie kann durch einen Beschnitt des Randes ein besonders sauberes Wickelbild mit minimalen Breitentoleranzen erreicht werden. Diese Folie lässt sich besonders gut in
Verpackungsautomaten einsetzen, beispielsweise bei der Verpackung von Tiefkühlgemüse. Wird der Schlauch komplett aufgewickelt, spricht man von Schlauchfolie. Um Schläuche mit sehr großem
Umfang (bis zu 6m) auf handliche Rollen wickeln zu können, werden Seitenfalten eingelegt. Sowohl als einfacher Schlauch aufgewickelte Folie als auch als Seitenfaltenschlauch gewickelte Folie
kann an einer Stelle mit einem Längsschnitt versehen sein. Man spricht dann von einem Halbschlauch, der nach Abrollen auf die maximale Breite auseinandergefaltet werden kann.
Die Breite reicht dabei von wenigen Zentimetern beispielsweise für bedruckte Trassier- und Absperrbänder bis zu Rollen von zwei Metern und mehr.
Zur Rollenware gehören auch Maschinen- und Handstretchfolie.
Durch die Konfektionierung von Folienschläuchen werden Säcke, Beutel und Hauben von wenigen Zentimetern bis mehreren Metern Länge produziert.
In einem zweiten Produktionsschritt können aus der mehr oder weniger endlosen Rollenware Einzelstücke konfektioniert werden. Diese reichen von einem kleinen Beutel mit wenigen Zentimetern
Seitenlänge über Müllsäcke mit 60 Litern Fassungsvermögen bis hin zu Abdeckhauben und Schrumpfhauben, mit denen eine komplette beladene Palette abgedeckt oder eingeschrumpft werden
kann.
In einem zweiten Produktionsschritt können aus der mehr oder weniger endlosen Rollenware Einzelstücke konfektioniert werden. Diese reichen von einem kleinen Beutel mit wenigen Zentimetern
Seitenlänge über Müllsäcke mit 60 Litern Fassungsvermögen bis hin zu Abdeckhauben und Schrumpfhauben, mit denen eine komplette beladene Palette abgedeckt oder eingeschrumpft werden kann. Zur
leichteren Weiterverarbeitung können diese Produkte beispielsweise auf Rolle mit einer Abrissperforation versehen werden (z.B. Abdeckblätter für Europaletten, Gefrierbeutel, Müllsäcke),
gebündelt mit Gummiband im Karton abgelegt, oder vorgeöffnet mit Abrissperforation auf einem Blockrand zusammengefasst sein.
Verschiedene Verschlussmöglichkeiten als Druckverschlussbeutel, Klappenbeutel, Kordelzugbeutel oder Adhäsionsverschlussbeutel können gefertigt werden.
Eine Spezialität sind Beutel mit einem Siegelverschluss und aufgedrucktem Barcode, die – nachdem sie einmal verschlossen wurden – nicht wieder zerstörungsfrei geöffnet werden können. Diese
Beutel eignen sich sowohl für die lückenlose Dokumentation von Geldtransporten aus Filialsystemen (Bäckereien, Metzger), als auch für die Sicherung von Rückstellproben aus der
Lebensmittelindustrie
Folienzuschnitt flachliegend oder gelegt.
COEX-Folien
Den größten Raum neben den reinen Polyethylenfolien nehmen co-extrudierte Mehrschichtfolien ein. In drei bis sieben Schichten werden unterschiedliche
Materialien zu einer Folie verarbeitet. Ein typisches Beispiel ist eine Folie in der die besonderen Eigenschaften von Polyethylen und Polyamid kombiniert werden. Polyamid ist besonders
sauerstoffdicht und eignet sich deshalb sehr gut für die Lebensmittelverpackung. Kombiniert mit der leichten Verarbeitbarkeit von Polyethylen entstehen Verpackungen für Wurst oder Käse.
Kaschierte Folien
Dort, wo sich unterschiedliche Materialien nicht in einem Arbeitsschritt zu einer Mehrschichtfolie extrudieren lassen, bietet die Kaschierung weitere Möglichkeiten. Ob nun eine
Kunststofffolie mit einer Metallschicht (z.B. Alufolie) verbunden werden soll, oder über eine bedruckte Folie eine weitere transparente Folienlage aufgebracht werden muss, um den Druck zu
schützen, in all diesen Fällen ist die Kaschierung das Mittel der Wahl.
OPP und BOPP-Folien
Aufgrund der glasklaren Transparenz von Polypropylen-Folien (PP) werden diese gerne für Präsentationszwecke wie beispielsweise
Schnittblumenverpackungen eingesetzt. Das Material kann zusätzlich vielfarbig bedruckt werden.